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Ein Projekt der

ECOLUP -
Umweltmanagement für die kommunale Bauleitplanung

Mit 147 Einwohnern pro Quadratkilometer zählt die Europäische Union zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt. Alle 10 Jahre vergrößert sich die bebaute Fläche um 2 %. Die Belastungen für Natur und Umwelt: Einleitung von Schadstoffen in Boden, Luft und Wasser, zunehmende Verkehrsdichte, Zersiedelung der Landschaft und Naturräume.

ECOLUP in EU-Broschüre "LIFE in the City"
Die neueste Ausgabe der erfolgreichen LIFE-Fokus-Serie stellt Aspekte des städtischen Lebens und der städtischen Umwelt in den Vordergrund. Die Broschüre präsentiert 24 aktuelle Projekte, die durch das EU-Umweltförderprogramm LIFE - das seit 1992 bereits über 160 Initiativen im Bereich der städtischen Umwelt unterstützt hat - kofinanziert wurden.
Die Projekte zeichnen sich durch innovative, technisch durchführbare, kosteneffiziente und weithin anwendbare Ansätze aus. Sie beschäftigen sich mit einer ganzen Bandbreite von Themen, wie z.B. integriertem Umweltmanagement; nachhaltigem Stadtverkehr; Klimawandel; Natur und Artenvielfalt; Umwelt; Gesundheit und Lebensqualität; sowie der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen.  Die in dieser Veröffentlichung dargestellten Erfahrungen und Ergebnisse sind für die zahlreichen lokalen Akteure in ganz Europa von Interesse, die täglich daran arbeiten, die Leistungen ihrer Städte im Umweltbereich und die Lebensqualität ihrer Bürger zu verbessern.

Die Stadt Überlingen besitzt seit Oktober 2004 die EMAS-Urkunde und ist damit die erste Stadt in der EU mit einer zertifizierten kommunalen Bauleitplanung nach ECOLUP !

Nutzen Sie in Ihrer Gemeinde ECOLUP selbst! Anregungen finden Sie auf dieser Homepage.

Das Projekt ECOLUP ist abgeschlossen, doch das Projekt "Managing Urban Europe 25 - Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement" ist im Frühjahr 2005 gestartet.

Die Bodensee-Stiftung beteiligt sich von 2005 bis 2008 an einem EU-Projekt und einem deutschem Begleitprojekt „Managing Urban Europe 25 - Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement“. Ziel ist es, die Erfahrungsbasis der kommunalen Anwendung von Umweltmanagementsystemen zu verbreitern und – auf konkreten Erfahrungen aufbauend - ein Instrumentarium für das Nachhaltigkeitsmanagement (SUM – Sustainable Urban Management) für europäische und deutsche Kommunen zu entwickeln, modellhaft umzusetzen, anzupassen und für weitere Gemeinden bereitzustellen. Das Projekt wird gefördert von der Europäischen Kommission, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem Umweltministerium Baden-Württemberg.

SUM soll sich auf die gesamte Kommune beziehen (functional urban area) und einen Schwerpunkt auf die kommunale Umweltqualität setzen, integrativ wirken und auf Partizipation beruhen. Es wird tragfähige Elemente der anerkannten Umweltmanagementsysteme nutzen und verbessern. Das internationale Städtenetzwerk Union of the Baltic Cities (UBC) koordiniert das Projekt auf europäischer Ebene. Das internationale Städtenetzwerk ICLEI (Local Governments for Sustainability), die Bodensee-Stiftung und weitere Organisationen sind als Projektpartner eingebunden bzw. betreuen das deutsche Modul. Sobald wie möglich, wird es hierzu weitere Informationen im Internet geben.

Auf europäischer Ebene beteiligen sich folgende Kommunen: Turku und Lahti (Finnland), Växjö (Schweden), Leeds und Lewes (England), Ancona und die Region Siena (Italien), Riga (Lettland), Kaunas und Siauliai (Litauen), Siòfok und Balatonfüred (Ungarn) sowie Oslo (Norwegen).
Am deutschen Modul beteiligen sich Ludwigsburg, Tübingen, Neu-Ulm, Donaueschingen, Wiesbaden, Paderborn, Ascha, Würzburg, Bezirk Berlin-Lichtenberg, Landkreis Nordhausen sowie im Beobachterstatus Friedrichshafen, Erfurt, Ellrich und die Stadt Nordhausen. Durch internationale Workshops und Städtepartnerschaften haben die Partnerkommunen des Projektes „Manaing Urban rope 25 – Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement“ die Chance auf einen intensiven Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene. Mehr zu allen Partnern und Förderern auf www.mue25.net (siehe oben).

Die guten Erfahrungen, die mit dem Projekt ECOLUP in den vergangenen Jahren gemacht wurden, werden in das neue Projekt einfließen.

Das EG-Ökoaudit, auch EMAS II genannt, ist ein freiwilliges Managementsystem für Unternehmen und Organisationen, die ihren betrieblichen Umweltschutz kontinuierlich über die gesetzlichen Regelungen hinaus verbessern wollen.

EMAS steht für die englische Bezeichnung des europäischen Umwelt-Audit-Systems Eco-Management and Audit Scheme.

Aktuell

Alle kommunalen ECOLUP-Workshops sind abgeschlossen. Hier ein Eindruck des Workshops: Partizipation am 11.12.03 in Konstanz

ECOLUP –
Ein innovativer Ansatz

Die internationale Bodenseeregion: Wertvolle Naturräume und Kulturlandschaften, Lebensqualität zum Wohnen und Arbeiten und die Verantwortung für den Schutz des Trinkwasserspeichers für 4,5 Millionen Menschen.

Am Projekt teilnehmende Gemeinden aus Baden-Württemberg und Vorarlberg

Die ECOLUP-Broschüre zum downloaden

Der ECOLUP LEITFADEN wurde auf der Internationalen ECOLUP Abschlusskonferenz am 17. März 2004 in Konstanz erstmals vorgestellt.

ECOLUP Abschlusskonferenz:
Kurzfassungen der Referate als Download

Förderer des ECOLUP Projekts:

 Europäische Union - Generaldirektion Umwelt

EU - LIFE

Baden-Württemberg

Wissenschaftliche Begleitung:

© 2002 Bodensee-Stiftung, E-Mail: info@ecolup.info, Impressum