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In Gemeindeworkshops werden durch die Bauleitplanung beeinflussbare Umweltaspekte vom Umweltteam diskutiert, um Umweltziele und Maßnahmen für jeden Aspekt festzulegen.
ECOLUP konzentriert sich besonders auf die Belastungen durch Flächenverbrauch, Verkehr, Versiegelung und durch Mängel in der Kommunikation und Partizipation.
Alle umweltrelevanten Aspekte, die direkt oder indirekt durch die Bauleitplanung beeinflusst werden: Flächeninanspruchnahme Versiegelung Durchgrünung Mobilität Verkehr Energie Klima Landschaftsentwicklung Fließgewässer Planungsprozess Partizipation Bericht über den Ist-Zustand in jedem relevanten Umweltaspekt Definition der Umweltziele für jeden Umweltaspekt Definition der Kennzahlen und Indikatoren für die Quantifizierung der Ziele Festlegung eines Maßnahmenkatalogs (Umweltprogramm) entsprechend der EMAS-Vorgaben Kommunikation intern und extern
Erfahrungsaustausch zu den Inhalten und Aufgabenstellungen aus den vorhergehenden Workshops Thematische Einführung in das Schwerpunktthema Fachlicher Input durch externen Referenten Teilnehmerorientierte Bearbeitung des Schwerpunktthemas Erläuterung von praktischen Aufgabenstellungen und Festlegung der Umsetzung, die sich aus den EMAS-Anforderungen ergeben Festlegung von Kennzahlen und Maßnahmen für das Schwerpunktthema als Grundlage für das zu erstellende Umweltprogramm
Kommunaler Workshop Flächeninanspruchnahme - Inhalte Vortrag über Flächeninanspruchnahme und Kennzahlen Prof. W. Everts Institut für Angewandte Forschung (IAF) Fachhochschule Nürtingen ANGEDACHTE KENNZAHLEN FÜR FLÄCHENINANSPRUCHNAHME: Siedlungs- und Verkehrsflächenanteil
Flächenpotenzial von Baulücken
Theoretisches Zuzugspotenzial
Siedlungsfläche zu Gemarkungsfläche in % Siedlungsfläche zu Landschaftsfläche in % Umfang der Siedlungsfläche zu Siedlungs- und Verkehrsfläche Verkehrsfläche pro m² Bruttogrundfläche oder Nutzfläche in m² Siedlungsfläche + Verkehrsflächen x 100 % / Gemarkungsfläche in % Gebäudegrundfläche zu Grundstücksfläche (GRZ), Geschossfläche zu Grundstücksfläche (GFZ) in % Einwohner zu Gemarkungsfläche (FGemark.) in EW/ ha Anzahl EW + (Anzahl Arbeitsplätze)/ Siedlungs- und Verkehrsfläche in EW/ha EW/Gebäude- und Freifläche in EW/ha Differenz aus m²-Zahl zulässiger Nutzfläche laut B-Plan und m²-Anzahl bestehender Nutzfläche in m² Nutzfläche Nutzflächenpotenzial zu kommunenspezifischem Wohnflächenbedarf pro Einwohner in EW Kommunaler Workshop Versiegelung / Durchgrünung - Inhalte Vortrag Grünes Netz Salzburg Dipl-Ing Claudia Kaiser Stadt Salzburg Vortrag Versiegelung / Durchgrünung in Vorarlberg Dipl-Ing Wolfram Hanefeld Vorarlberger Landesregierung ANGEDACHTE KENNZAHLEN FÜR VERSIEGELUNG und DURCHGRÜNUNG: Versiegelungsgrad pro Grundstück
Anteil der versiegelten Verkehrsfläche im Plangebiet Versiegelungsanteil von Gebäude- und Freiflächen
Versiegelungsgrad pro Gebietseinheit
Durchgrünungsgrad eines Baugebietes
Gebäudegrundflächen + weitere versiegelte Hofflächen (Zufahrten, Stellplatzflächen....) zu Grundstücksfläche in % Verkehrsfläche/ Gesamtfläche des Plangebietes in % Gebäudegrundfläche + Hofflächen zu Gebäude- und Freifläche in % Grundfläche + Verkehrsfläche zu Gebietsfläche in % Öffentliche Grünflächen insg. zu Einwohnern in m²/EW Bruttogrundfläche + Verkehrsfläche + Hofflächen zu Grünfläche in % Kommunaler Workshop Mobilität / Verkehr - Inhalte Vortrag Mobilität / Verkehr Prof. Klaus Zweibrücken, Hochschule Rapperswil ANGEDACHTE KENNZAHLEN FÜR VERKEHR und MOBILITÄT: Verkehrsmittelwahl „Modal Split“
Öffentlicher Verkehr, Erreichbarkeit Erschließungsgrad der Quartiere
Fuß- und Radwegenetzausstattung
Verkehrsflächenanteil im Baugebiet Anteil der verschiedenen Verkehrsarten am gesamten Verkehrsaufkommen (Bezugsgröße: Wege/ Etappen) UND Anteile des NMIV und des ÖV am Personenverkehr (Personen /Wege) in % Fahrgastzahlen in Bus, Bahn im Vergleich zum Vorjahr Mittlerer Abstand zur nächsten Haltestelle mit x Kursen / Tag, Radien in m Fahrten/ Einwohner/ Jahr (nach Verkehrsmitteln) Personenkilometer/ Einwohner/ Tag (nach Verkehrsmitteln) Lfm Fuß- und Radwege pro Einwohner in lfm UND Lfm Fuß- und Radwege/ Netzlänge MIV Verkehrsfläche pro Einwohner, Verkehrsfläche zu BFZ (A) bzw. GFZ (D) in m²/ EW UND Bauflächen/ Verkehrsfläche in % Kommunaler Workshop Energie / Klima - Inhalte Vortrag Energie / Klima Ralf Bermich Stadt Heidelberg ANGEDACHTE KENNZAHLEN FÜR ENERGIE und KLIMA: Anteil regenerativer Energieträger am Energieverbrauch
Anteil Gebäude mit Solaranlage
Anteil Gebäude mit Niedrigenergie- bzw. Passivhausstandard
Anteil der Gebäude mit solarenergetisch negativer Ausrichtung
Kompaktheitsgrad von Gebäuden
Anteil wohnnutzungsverträglicher Betriebe
Gesamtenergieverbrauch/ Energieverbrauch aus regenerativen Stoffen in % Anzahl der Gebäude mit Solaranlage/ Gesamtzahl der Gebäude im Plangebiet in % Anzahl der Gebäude mit Niedrigenergie- bzw. Passivhausstandard/ Gesamtzahl der Gebäude im Plangebiet in % Zahl der Gebäude mit NS-Ausrichtung/ Gesamtzahl der Gebäude im Plangebiet in % A / V-Verhältnis (Gebäudeoberfläche zu -volumen) Anzahl schadstoffemittierender Betriebe, die laut gesetzlicher Vorgaben wohnnutzungsverträglich sind/ Gesamtzahl der Betriebe in % Anzahl lärmemittierender Betriebe, die laut gesetzlicher Vorgaben wohnnutzungsverträglich sind/ Gesamtzahl der Betriebe in % Kommunaler Workshop Landschafts-entwicklung / Fließgewässer - Inhalte Vortrag Landschaftsentwicklung (D) Prof. Roman Lenz Institut für Angewandte Forschung, Fachbereich Landschaftsarchitektur, Fachhochschule Nürtingen Vortrag Landschaftentwicklung (A) Ass.Prof. Arthur Kanonier Institut für Rechtswissenschaft, Fakultät Architektur und Raumplanung, TU Wien Vortrag Fließgewässer Bernd Eversmann Gewässerdirektion Donau-Bodensee, Bereich Ravensburg ANGEDACHTE KENNZAHLEN FÜR LANDSCHAFTSENTWICKLUNG und FLIESSGEWÄSSER: Zerschneidungs- und Verinselungsgrad der Landschaft Anteil der Fließgewässerabschnitte mit ausreichend Uferrandstreifen innerorts
Anteil renaturierter Abschnitte
Anteil geöffnete Gewässerabschnitte
Natura 2000 Gebiete (ha) + Naturschutzgebiete + Naturdenkmale + Naturparke + geschützte Grünbestände (km²)/ Landschaftsfläche (km²) in % Verkehrsfläche außerorts/ Landschaftsfläche Länge der Fließgewässerabschnitte mit mindestens 10 m breiten Uferrandstreifen innerorts/ Gesamtlänge des Fließgewässers in % Länge renaturierter Abschnitte/ Gesamtlänge des Fließgewässers in % Länge geöffneter Abschnitte/ Gesamtlänge des Fließgewässers Kommunaler Workshop Implementierung eines Umweltmanagementsystems - Inhalte Vortrag Implementierung eines EMAS-Umweltmanagementsystems Dr. Volker Tröbs Umweltgutachter, Intechnica GmbH Kommunaler Workshop Partizipation/ Bürgerbeteiligung in der Bauleitplanung Ergebnise der ECOLUP-Bürgerbefragung in den Partnergemeinden Ergebnisse des 2. Int. Workshops: "Bürgerbeteiligung in der kommunalen Bauleitplanung" 09.12.2002 LITERATURHINWEISE:
Evaluation der Vorarlberger Gemeindeentwicklung - Untersuchung der Projekte aus den Jahren 1994 bis 1998 durch Dipl. Ing. Manfred Zumtobel und Mag. Mimi Steurer Kultur der Partizipation - Beiträge zu neuen Formen der Bürgerbeteiligung bei der räumlichen Planung von Dr.-Ing. Irene Wiese-von Ofen Workshop "Mobilfunk in der Kommune" Bodenseeregion am 25.11.2003 in Überlingen Protokoll des Workshops "Mobilfunk in der Kommune" Referat "Mobilfunk in der Kommune" von Philipp Kornstädt, Umweltkommunikation T-Mobile, Niederlassung Stuttgart Referat "Wellenausbreitung – sichtbar gemacht" von Philipp Wertz, Institut für Hochfrequenztechnik, Universität Stuttgart Referat "Mobilfunk und Gesundheit" von Dipl.-Phys. Christian Küppers, Öko-Institut Darmstadt und Mitglied der Strahlenschutzkommission
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